The girl on a train – von Paula Hawkins


Girl on a train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich – von Paula Hawkins

Ein älterer Titel, aber einer, der mir nahe ging und den ich noch immer in meinem Gedächtnis trage. Ich habe das Buch zuerst im Original gelesen und später noch einmal als Hörbuch gehört.

Dass ich ihn zweimal gelesen/gehört habe, zeigt eigentlich schon, dass ich die Geschichte von Rachel, die im Zug immer wieder dasselbe Haus beobachtet, dort eines Tages eine schockierende Beobachtung macht und so in etwas hineingerät, wirklich mochte. Woran genau das liegt, kann ich gar nicht genau greifen. Vielleicht ist es die Art, wie Paula Hawkins schreibt. Eine Rezension auf Amazon nannte ihren Schreibstil „schnörkellos“ – das kann ich so definitiv unterschreiben. Und ich mag das.

Vielleicht lag es auch daran, dass ich das Gefühl hatte, die Protagonistinnen vor meinem geistigen Auge immer wieder und wieder neu zeichnen zu müssen. Was man zu Beginn glaubt zu verstehen, ist selten das, was man im weiteren Verlauf auch wirklich mitnimmt. Das mag ich.

Meiner Meinung nach ein absolut lesenswertes Buch – vielleicht, wenn man „schnörkellos“ mag. Die Verfilmung konnte für mich leider nicht mithalten. Wenn ihr euch für „Girl on a train“ interessiert, dann nehmt das Buch oder das Hörbuch, aber nicht den Film.